Defizite erkennen

Der Verbau vieler Gewässer wurde durch Industrialisierung, Landwirtschaft und den Ausbau vieler Strecken für Wasserkraft vorangetrieben. Viele Flüsse wurden deshalb begradigt und verloren mit ihrem natürlichen, teils stark mäandrierenden Verlauf auch ihre Dynamik. Sie haben ihren Kontakt zur Flussaue vielerorts verloren, ebenso wie ihre Funktion als Wasserrückhalt im Hochwasserfall. The Rheinbegradigung von Johann Gottfried Tulla im 19. Jahrhundert prägte diese Bewegung.

Um eine nachhaltige Gewässerbewirtschaftung zu betreiben, muss der Bewirtschafter um die Defizite und Problemstellen seines Gewässers oder Fischbestands wissen, was meist nicht einfach ist, denn viele Faktoren spielen dabei eine Rolle.

Ein häufiges Problem ist die fehlende Gewässerdynamik durch die vollzogene Begradigung. Gäbe man dem Fluss mehr Platz und würde die Befestigungen lösen, so würde der Fluss aus eigener Kraft seinen Weg graben.

Die Punkte in diesem Infoportal sollen eine Hilfestellung für eine nachhaltigere Bewirtschaftung sein. Gestützt werden diese Informationen durch Literaturempfehlungen.

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